Herzlich Willkommen am Sophie Scholl Gymnasium Itzehoe
Mittelstufe

Die Mittelstufe des Sophie-Scholl-Gymnasiums

Volker Schlüter

Mittelstufenleiter



Die Mittelstufe der schleswig-holsteinischen Gymnasien wird strukturiert durch die SAVOGym, die Landesverordnung über die Sekundarstufe I der Gymnasien. Die Sek. I umfasst die Klassenstufen 7 bis 9 in G8, die Jahrgangsstufe 10 bildet gleichzeitig den Abschluss der Sek. I und die Einführungsphase der Oberstufe (Sek. II).
Mit dem neuen 5. Jahrgang im Sommer 2019 wurde die Rückkehr zu G9 eingeleitet. Der jetzige 6. Jahrgang wurde damit – wie angekündigt – auch zu G9, sodass die Mittelstufe in Zukunft wieder die Klassenstufen 7 bis 10 umfasst.


Aufsteigen, Versetzung unter Vorbehalt, Versetzung und Wiederholung
Seit dem 1.8.19, also schon für dieses Schuljahr, gilt die neue SAVOGym, die Schulart- verordnung Gymnasien. Die Änderungen sind durch die Einführung von G9 nötig geworden; sie gelten aber auch für die jetzt auslaufenden G8 Klassen.
Insbesondere werden die Bedingungen für das Aufsteigen und die Versetzung in der Mittelstufe neu gefasst.
Weiterhin kann die Klassenkonferenz den Aufstieg mit dem Vorbehalt verbinden, dass die Schülerin oder der Schüler zum Schulhalbjahr in die zuvor besuchte Jahr- gangsstufe zurücktreten muss. Das ist der Fall, wenn im Zeugnis zweimal mangelhaft steht oder sogar ein ungenügend (wie vorher). Neu ist, dass in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathe der Durchschnitt mindestens ausreichend sein muss. Bei z. B. Deutsch 4, Englisch 3 und Mathe 5 kann ohne Vorbehalt aufgestiegen werden („Englisch 3 gleicht die Mathe 5 aus“). Bei Deutsch 4, Englisch 4 und Mathe 5 findet ein Aufstieg unter Vorbehalt statt.
Neu ist auch, dass die Klassenkonferenz eine Wiederholung beschließen kann. Das passiert in folgenden Fällen:

  1. dreimal mangelhaft, also z.B. Erdkunde, Bio und Kunst 5,
  2. einmal ungenügend und Durchschnitt in Deutsch, Englisch und Mathe nicht aus- reichend, also z.B. Geschichte 6 und Deutsch 4, Englisch 4 und Mathe 5.
  3. viermal mangelhaft oder zweimal ungenügend.

Am Ende des Wiederholungsjahres oder am Ende des wiederholten Halbjahres (bei Aufsteigen unter Vorbehalt) findet eine Schrägversetzung an die Gemeinschafts- schule statt, wenn die Leistungen wieder so sind, dass ein Vorbehalt (s.o.) zu verfügen wäre.
Für die auslaufenden G8 Jahrgänge steht am Ende der Mittelstufe eine Versetzung vom 9. Jahrgang in die Einführungsphase 10 an. Wie vorher auch darf hierfür ein mangelhaft im Zeugnis stehen, also z.B. eine 5 in Chemie, ein ungenügend aller- dings nicht. Neu ist, dass der Durchschnitt in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathe auch hier mindestens ausreichend sein muss. Versetzt wird also, wer z.B.
Deutsch 4, Englisch 3 und Mathe 5 hat. Nicht versetzt wird, wer Deutsch 4, Englisch 4 und Mathe 5 hat. In den ehemaligen Hauptfächern muss also eine 5 ausgeglichen werden.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Zu finden ist die SAVOGym hier.


Neuzusammensetzung der 8. Klassen
Für den jetzigen 7. Jahrgang, der noch G8 ist, werden die Klassen für den neuen 8. Jahr- gang ein letztes Mal neu zusammengesetzt. Dabei wird versucht, die Klassen entsprechend der gewählten Fremdsprachen (Latein und Französisch) zusammenzusetzen.
Das hat viele Vorteile wie z.B. der Organisation des Austausches mit Frankreich und  Griechen- land (derzeitiger Stand) und natürlich auch der Unterrichtsorganisation.
Die SchülerInnen dürfen jeweils 2 MitschülerInnen (ihrer Fremdsprache) angeben, mit denen sie gerne in der neuen Klasse sein wollen. Es wird dann versucht, einen Wunsch zu erfüllen. Die KlassenleiterInnnen werden im Vorfeld befragt, welche pädagogisch ungünstigen Konstellationen es zu vermeiden gilt. Diese Abfrage erfolgt in etwa Mitte Mai. Zum Schuljahres- ende hin werden die neuen Klassen dann per Aushang bekannt gegeben.
Für den in die Mittelstufe aufrückenden 6. Jahrgang, der G9 ist, wird das Verfahren analog ablaufen: Sie werden in der 7. Klasse neu zusammengesetzt und dann für den 9. und 10. Jahrgang nocheinmal neu zusammengesetzt.

Elternbrief Wunschzettel für MitschülerInnen


Wahlpflichtkurse im Jahrgang 8 und 9
Verbindlicher Teil der Kontingentstundentafel sind die Wahlpflichtkurse (WPK). Zu den WPKs gehören verbindlich die 3. Fremdsprachen, also Französisch 3 und Latein3.
Für das Schuljahr 20/21 wird das Konzept für die WPKs überarbeitet. Eine Gruppe von KollegInnen erstellt neue Angebote, die aktuell und fächerübergreifend sind. Alle WPKs laufen 3-stündig. In allen WPKs gibt es zwei Leistungsüberprüfungen pro Halbjahr dem Thema und der Methodik entsprechend. Die 3. Fremdsprachen können nur zu Beginn des 8. Jahrgangs für ein oder zwei Jahre gewählt werden.
Im Hinblick auf das sprachliche Profil in der Oberstufe bieten die 3. Fremdsprachen eine ganz besondere Möglichkeit, sprachliche Begabungen im schulischen Rahmen zu entwickeln. Vor der Wahl findet auch etwa Mitte Mai ein gemeinsamer Elternabend des gesamten Jahrgangs statt, um über die neuen WPKs durch die Fachvorsitzenden zu informieren.

Wahlzettel für einen Wahlpflichtkurs


Lernpläne
Als individuelle Fördermaßnahme favorisiert das SSG die Lernpläne. Der organisatorische Ablauf  ist standardisiert. Lernpläne sind Förderangebote der Schule , die nicht nur auf fachlicher, sondern auch die methodische Ebene hilfreich sein können. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen, den Eltern, ist dafür Voraussetzung. Lernpläne können auch ein Mittel sein, besonders interessierten SchülerInnen Anreize zu geben. Lernpläne können zu jedem Zeitpunkt im Schuljahr vereinbart werden. Meist werden sie auf den pädagogischen Konferenzen auf den Weg gebracht, die Anfang November stattfinden. Unverzichtbar sind die Lernpläne im Zusammenhang mit der Versetzung unter Vorbehalt.